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Ukrainische Städte arbeiten gemeinsam für den Klimaschutz

Strategische Partnerschaften mit europäischen Städten im Rahmen des Projekts SUN4Ukraine helfen ukrainischen Städten, die eine nachhaltige, klimaneutrale Zukunft anstreben.

Zwölf ukrainische Gemeinden gehen eine Partnerschaft mit ausgewählten europäischen Städten ein, um bei ihren Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandel Unterstützung zu erhalten. Diese Initiative, die Teil des EU-finanzierten Projekts SUN4Ukraine(öffnet in neuem Fenster) ist, befähigt ukrainische Städte dazu, trotz des anhaltenden Krieges den Übergang zur Klimaneutralität zu schaffen.

Partner auf einer Mission

Die europäischen Städte, die ihre ukrainischen Partner unterstützen, sind Teil der EU-Mission „Klimaneutrale und intelligente Städte“(öffnet in neuem Fenster), deren Ziel es ist, bis 2030 einhundert klimaneutrale und intelligente Städte zu schaffen. Die Missions-Städte werden Einblicke in ihre Arbeit geben, die auf der Umsetzung des Aachener Klimastadtvertrags(öffnet in neuem Fenster) basiert, einem strategischen Instrument, mit dem Städte die effektivsten Wege zur Klimaneutralität finden sollen. Der Austausch von Fachwissen betrifft Bereiche wie Klimaanpassung und -abschwächung, saubere Energie und Mobilität, Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen, bürgerschaftliches Engagement und Stadtentwicklung. So soll den ukrainischen Städten geholfen werden, Klimaneutralität in ihre Wiederaufbaustrategien zu integrieren. Die Städtepaarungen wurden auf einer Konferenz für SUN4Ukraine in Kiew bekannt gegeben. Die ukrainischen Gemeindeverwaltungen von Czernowitz, Kiew und Nowowolynsk arbeiten mit den drei deutschen Missionsstädten Mannheim, Leipzig und Aachen zusammen. Tschernihiw und Swjahel bilden eine Partnerschaft mit Amsterdam und Utrecht in den Niederlanden. Die übrigen sieben Partnerschaften sind Dnipro und Budapest (Ungarn), Kalush und Rzeszów (Polen), Charkiw und Izmir (Türkei), Konotop und Lappeenranta (Finnland), Mykolaiv und Barcelona (Spanien), Perwomajsk und Parma (Italien) sowie Winnyzja und Dijon Métropole (Frankreich). München und Oslo werden als Sonderberater für alle zwölf ukrainischen Städte fungieren. „Ukrainische Städte sind widerstandsfähig. Ukrainische Städte sind determiniert. Ukrainische Städte sind fest entschlossen, das Leben ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu verbessern. Sie widerstehen nicht nur den Bombardierungen und Störungen, sondern planen auch eine europäische Zukunft, die auf Frieden, Demokratie und Klimaneutralität aufbaut“, kommentiert André Sobczak, Generalsekretär bei Eurocities (Belgien), dem Koordinator von SUN4Ukraine, in einer auf der Projektwebsite veröffentlichten Pressemitteilung(öffnet in neuem Fenster). „Die Mission Cities der EU sind entschlossen, sie bei der Erreichung dieses Ziels zu unterstützen. Diese auf gemeinsamen Werten und einem gemeinsamen Ziel gründenden neuen Partnerschaften bringen den ukrainischen Städten das Fachwissen und das Know-how, das sie für einen dauerhaften und nachhaltigen Wandel für ihre Bevölkerung benötigen.“ Die Auswahl der Städtepaare erfolgte nicht willkürlich, sondern nach sorgfältiger Abwägung der Bedürfnisse und Stärken, der Größe, des wirtschaftlichen Profils, der klimatischen Prioritäten sowie der bestehenden Verbindungen – alles im Kontext des Wiederaufbaus nach dem Krieg. „Bei den SUN4Ukraine-Partnerschaften geht es nicht nur um Kapazitätsaufbau und Peer-Learning, sondern auch darum, dass europäische Gemeindeverwaltungen ihre Kollegen in den ukrainischen Kommunen solidarisch unterstützen“, erklärt Patrick Child, Manager der Mission und stellvertretender Generaldirektor für den Bereich Umwelt bei der Europäischen Kommission. Der offizielle Startschuss für das Partnerschaftsprogramm fiel bei einem Workshop in München, bei dem die teilnehmenden Städte ihre Erwartungen austauschten und mit der Planung gemeinsamer Aktivitäten begannen. Nach Ablauf des 18-monatigen Partnerschaftsprogramms wird das Projekt SUN4Ukraine (Sustainable Urban Net Zero Network for Ukraine) eine ukrainische Klimazentrale für Städte einrichten, um Erkenntnisse und bewährte Verfahren mit anderen Städten in der Ukraine zu teilen. Weitere Informationen: SUN4Ukraine-Projektwebsite(öffnet in neuem Fenster)

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