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Wie können die Sterne in einen Rucksack passen?

Ein winziges Weltraumteleskop, das dafür ausgelegt ist, Hunderte Sterne gleichzeitig zu beobachten, hat Forschungsteams, die das Ziel verfolgen, mehr über Exoplaneten zu erfahren, große Vorteile zu bieten.

Um zu verstehen, ob ferne Planeten Leben beherbergen können, müssen wir die Aktivität ihrer Sterne beobachten, insbesondere im ultravioletten Spektrum, wobei große Anteile davon durch unsere Atmosphäre herausgefiltert werden. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts MAUVE(öffnet in neuem Fenster) wurde ein winziges Weltraumteleskop entwickelt, das sich zur weltweit ersten kommerziellen Weltraumwissenschaftsplattform entwickelt hat. Das Projekt wird nun in der CORDIS-Reihe mit Erklärvideos mit dem Titel „Make the connection with EU science“ vorgestellt. Zwar verfügt das Hubble-Teleskop über UV-Ressourcen, doch ist es stark ausgelastet, was langfristigen Beobachtungen der Sternaktivität im Wege steht. „Innerhalb von MAUVE werden langfristige UV-Beobachtungen von Sternen möglich, sodass die Wissenschaftsteams Veränderungen der Sternaktivität über Wochen, Monate oder sogar Jahre hinweg verfolgen können“, sagt Projektkoordinator Marcell Tessenyi, Geschäftsführer von Blue Skies Space. Mit der Arbeit von MAUVE wird die Weiterentwicklung von Europas dynamischer Forschung im Bereich der Weltraumwissenschaft und -industrie hervorgehoben. Es eröffnen sich neue Möglichkeiten für schnellere, kostengünstigere und flexiblere Missionen.

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