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Bodenbatterien, die Landwirten extrem günstige Energie liefern

Brennstoffzellen, die mit Bakterien und Erde betrieben werden, können landwirtschaftliche Flächen nachhaltig mit Strom versorgen und somit die Energie für die in der Präzisionslandwirtschaft benötigten Geräte bereitstellen.

Beim Smart Farming kommen auf den Feldern Sensoren und Schalter zum Einsatz, die es Landwirten ermöglichen, ihre Kulturen genau zu überwachen und Nährstoffe sowie Wasser präzise zu dosieren. Diese Systeme sind jedoch auf teure, bisweilen giftige Batterien angewiesen. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts SOIL2POWER(öffnet in neuem Fenster) wurde eine mikrobielle Brennstoffzelle entwickelt, die Aktivitäten der Bodenbakterien in nutzbaren Strom verwandelt. Das Projekt wird nun in der CORDIS-Reihe mit Erklärvideos mit dem Titel „Make the connection with EU science“ vorgestellt. Das Gerät nutzt eine Elektrode auf Seidenbasis, die mit einem Biofilm aus stromerzeugenden Bakterien beschichtet ist, damit elektrische Ladung gewonnen werden kann, während die Mikroben organisches Material abbauen. Dies ist ausreichend, um Geräte mit geringem Energiebedarf – beispielsweise Feuchtigkeitssensoren und Bewässerungsschalter – mit Strom zu versorgen. „Die Bereitstellung zuverlässiger Geräte, die aus dem Boden vor Ort Energie erzeugen, verbessert den Zugang zu landwirtschaftlichen Innovationen für kleine und mittelgroße landwirtschaftliche Betriebe. Somit werden landwirtschaftliche Innovationen und eine widerstandsfähigere Nahrungsmittelproduktion mit geringeren Umweltauswirkungen ermöglicht“, erklärt Projektkoordinatorin Naroa Uria.

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