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Neues vom Projekt EIFFEL: Erdbeobachtungsdaten in verwertbare Klimainformationen verwandeln

Nachdem dank der Arbeit des Projekts EIFFEL mit KI-gestützten Werkzeugen und semantischen Technologien die Lücke zwischen unüberschaubaren Erdbeobachtungsdatensätzen und dem praktischen Klimaschutz erfolgreich geschlossen wurde, prägt es weiterhin die europäischen Strategien in Richtung Klimaresilienz.

Das EU-finanzierte Projekt EIFFEL(öffnet in neuem Fenster) ging 2021 an den Start, um das ungenutzte Potenzial der Datensätze des Globalen Erdbeobachtungssystems der Systeme (GEOSS)(öffnet in neuem Fenster) zu erschließen. Da aus der Arbeit des Projekts innovative Anwendungen für die Erdbeobachtungsgemeinschaft hervorgingen, mit denen GEOSS-Datensätze bei minimalem Aufwand für neue Datenerhebungen genutzt werden können, übernahm es eine wichtige Rolle in Bezug auf die Förderung der Klimaanpassung und von Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels. Obwohl EIFFEL 2024 endete, werden seine Technologien, Partnerschaften und Pilotkonzepte im Rahmen neuer europäischer und nationaler Initiativen weiterentwickelt, bei denen Klimaresilienz und KI-gestützte Erdbeobachtungsdienste im Mittelpunkt stehen. Mit dem innerhalb von EIFFEL gewonnenen Wissen und Erfahrungsschatz nahmen die Konsortialpartner verschiedene neue Projekte und strategische Kooperationen in Angriff. Insbesondere die projekteigenen Fortschritte bei der KI-gestützten Nutzung von Datensätzen von GEOSS und Copernicus(öffnet in neuem Fenster), bei semantischen Suchmechanismen, bei erklärbarer künstlicher Intelligenz (KI) sowie bei Anwendungen zur Klimaanpassung werden nun in Folgeaktivitäten im Zusammenhang mit digitalen Infrastrukturen der nächsten Generation und operativen Erdbeobachtungsdiensten angewandt. Mehrere im Rahmen von EIFFEL erkundete Konzepte wurden mit den laufenden europäischen Diskussionen rund um vertrauenswürdige KI-Dienstleistungen, föderale Dateninfrastrukturen und fortgeschrittene Such-/Erkennungstechnologien in Einklang gebracht. Dazu zählen Synergien und Folgeaktivitäten im Zusammenhang mit der Initiative NGI Search(öffnet in neuem Fenster), bei der semantische Anreicherung, die intelligente Erschließung verteilter Datensätze und der vertrauenswürdige Zugang zu Informationen hochrelevante Themen bilden. Weitere Konzepte, die über das Projekt hinaus weiterentwickelt werden, umfassen Anwendungen im Zusammenhang mit der Bewertung von Mehrfachgefahren, der Planung von Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels in Städten, der Überwachung der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft und der Umweltverträglichkeitsprüfung. In mehreren Fällen werden die im Rahmen von EIFFEL entwickelten Werkzeuge, Methoden und Prozesse zur Einbindung von Interessengruppen weiter untersucht, um sie sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene in die Praxis umzusetzen und im Maßstab zu erweitern.

Aus Ambitionen werden Resultate

„Die EU-Finanzierung spielte eine entscheidende Rolle dabei, EIFFEL von einem ehrgeizigen Forschungsprojekt in eine großangelegte Kooperationsinitiative zu verwandeln, die operative Lösungen im Bereich der Klimaintelligenz liefert“, kommentiert Angelos Amditis, Direktor für Forschung und Entwicklung am Institute of Communication & Computer Systems in Athen, Griechenland, und Projektkoordinator. Dank der EU-Unterstützung konnte das Gemeinschaftsunternehmen nicht nur Spitzenforschung betreiben, sondern auch operative Pilotanwendungen entwerfen, entwickeln und validieren, die mithilfe echter Interessengruppen in mehreren europäischen Ländern und klimabezogenen Bereichen erprobt wurden. Durch diese Aktivitäten konnte das Team von EIFFEL aufzeigen, wie GEOSS- und Copernicus-Ressourcen mithilfe KI-gestützter Werkzeuge und nutzungsorientierter Arbeitsabläufe in umsetzbare Klimainformationsdienste umzuwandeln sind. Die Arbeit von EIFFEL zeigte, wie wichtig es ist, Erdbeobachtungsdaten, KI-Methoden und semantische Technologien für integrierte Entscheidungsunterstützungsökosysteme zu kombinieren, anstatt isolierte Anwendungen voranzutreiben. Dieser Ansatz hat in Europa zunehmend an Bedeutung gewonnen, insbesondere in den Auseinandersetzungen rund um Klimaanpassung, Katastrophenschutz, Umweltmanagement und digitale Souveränität. Im Zuge des Projekts EIFFEL (REVEALING THE ROLE OF GEOSS AS THE DEFAULT DIGITAL PORTAL FOR BUILDING CLIMATE CHANGE ADAPTATION & MITIGATION APPLICATIONS) wurde außerdem bewiesen, dass die erfolgreiche operative Einführung von Klimadienstleistungen nicht nur modernste Technologien, sondern auch Erklärbarkeit, Interoperabilität, Nutzervertrauen sowie eine kontinuierliche Interaktion mit Endnutzer- und Interessengruppen erfordert. Diese Erkenntnisse prägen auch über den Projektabschluss hinaus die Folgeaktivitäten, strategischen Kooperationen und Bemühungen um die Entwicklung neuer Vorschläge. „Da Klimarisiken weltweit weiterhin an Wichtigkeit gewinnen, bildet der integrierte Ansatz von EIFFEL für KI-gesteuerte Erdbeobachtungsdienste ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie europäische Forschung zu praktischen, skalierbaren und nutzungsorientierten Klimalösungen beitragen kann“, fasst Amditis zusammen. In der Rubrik „Was wurde aus …“ werden abgeschlossene EU-finanzierte Projekte vorgestellt und es wird darüber berichtet, was seit der Beendigung der EU-Finanzierung erreicht wurde. Wenn Sie an einer Vorstellung Ihres Projekts unter „Was wurde aus …“ interessiert sind, dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an editorial@cordis.europa.eu und teilen Sie uns mit, warum!