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"BlinkIn Visual Assistance - Defining a new category of automated visual support towards to a visual AI Operating System for Europe (not Siri/Alexa). Our moonshot is to ""Give the world a Help Button""."

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Organisatorisches Wissen in umsetzbare KI verwandeln

Visuelle Assistenz in durch künstliche Intelligenz unterstützte Systeme zu integrieren, kann Organisationen und Einrichtungen helfen, Kundschaft und Personal vor Ort gezieltere, effizientere Unterstützung anzubieten.

Mithilfe visueller künstlicher Intelligenz (KI) können die Nutzerinnen und Nutzer ein Problem zeigen, anstatt es zu beschreiben, sodass die KI Gerätedetails, Fehlerzustände und Umgebungsbedingungen erfassen kann, die sich oft nur schwer in Worten vermitteln lassen. Beispielsweise kann ein Gerät, ein Typenschild oder eine Maschinenanzeige mit einer Smartphonekamera gescannt werden. Das System kann dann relevante Informationen extrahieren, den Kontext interpretieren und bei Bedarf Hilfestellungen geben. Die an der Gründung von Blinkin(öffnet in neuem Fenster) in Deutschland Beteiligten erkannten, dass die Kombination dieses visuellen Verständnisses mit organisatorischem Wissen und KI-Unterstützung die Art und Weise, wie Unterstützung geleistet und über Büroanwendungsfälle hinaus skaliert wird, deutlich verbessern könnte. „Expertise wird allzu oft durch organisatorische Silos, komplexe Dokumentation und die Abhängigkeit von einer begrenzten Anzahl von Fachleuten eingeschränkt“, erläutert Josef Süß von Blinkin. „Unsere Vision war es, Organisationen dabei zu helfen, dieses Wissen in ein ständig verfügbares operatives Gut umzuwandeln, das Arbeitskräfte, technische Teams und die Kundschaft überall dort unterstützen kann, wo Entscheidungen zu treffen sind.“ Zu diesem Zweck hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, eine technologieintensive, multimodale Intelligenzplattform zu erschaffen, die fragmentiertes Wissen in umsetzbare Anleitungen umwandelt, die über Smartphones und andere Schnittstellen vor Ort zugänglich sind. „Unser Wunsch war, dafür zu sorgen, dass organisatorisches Wissen zugänglich und in realen Arbeitsabläufen anwendbar wird, und nicht nur als statische Dokumentation oder generischen Chatbot zur Verfügung steht“, fügt Süß hinzu.

Visuelle und kontextuelle Signale erfassen

Mit Unterstützung des Europäischen Innovationsrats(öffnet in neuem Fenster) wurden im Rahmen des Projekts BlinkIn Visual Assistant(öffnet in neuem Fenster) Unterstützungsszenarien in Industrie-, Einzelhandels- und Kundendienstbereichen sowie Umgebungen des öffentlichen Sektors analysiert, in denen unklare Beschreibungen, fehlender Kontext und fragmentierte Informationen Engpässe verursachen. Mit der daraus entstandenen Plattform werden visuelle und kontextuelle Signale erfasst, diese mit dem Organisationswissen verknüpft und in geführte Arbeitsabläufe umgewandelt, die unter realen Einsatzbedingungen validiert wurden. Im Zuge dieser Validierung wurde die Technologie praktischen Beschränkungen wie Nutzungsfreundlichkeit, Datenqualität, Integration, Sicherheit und Skalierbarkeit ausgesetzt.

Die KI-Einführungsbarriere senken

Dank des EU-finanzierten Projekts konnte das Blinkin-Team die Technologie zur visuellen Unterstützung zu einem unternehmensfähigen System weiterzuentwickeln, das in der Lage ist, organisatorisches Wissen in geführte operative Arbeitsabläufe umzuwandeln. Eine zentrale Herausforderung bestand darin, dass trotz rasanter Fortschritte im KI-Bereich die meisten Organisationen und Einrichtungen noch immer nicht ohne Weiteres maßgeschneiderte und kontrollierte multimodale KI-Anwendungen für ihre eigenen operativen Abläufe entwickeln, einsetzen und kontinuierlich verbessern können. Dazu sind typischerweise knappe technische Kapazitäten, KI-Fachwissen, Integrationsarbeit und laufende Instandhaltung erforderlich. Die Technologie ging über die technische Durchführbarkeit hinaus und entwickelte sich zu einer produktionsorientierten Validierung. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt eine No-Code-Umgebung zum Erstellen und Bereitstellen von KI-Arbeitsabläufen, die in der Lage ist, unstrukturierte Text-, Bild-, Audio- und Videoeingaben je nach Bedarf für den jeweiligen Anwendungsfall zu verarbeiten. „Unterstützungs-, Dienstleistungs- und Fehlerbehebungsprozesse können auf kontrollierte Weise durchgeführt, gemessen und optimiert werden“, merkt Süß an.

Lernschleifen für Organisationswissen

Ein besonders wichtiges Ergebnis war die Schaffung von unternehmensweiten Wissenslernschleifen. „Jede Interaktion kann dazu beitragen, Arbeitsabläufe zu verbessern, Wissensbestände zu verfeinern und die zukünftige Entscheidungsfindung zu stärken“, erklärt Süß. „Dadurch können sich Organisationen hin zu sich ständig weiterentwickelnden Systemen für operative Intelligenz bewegen.“ Das Blinkin-Team ist überzeugt, dass diese Fortschritte zu einer Zukunft beitragen können, in der organisatorisches Wissen skalierbarer, zugänglicher und nützlicher wird. Es besteht die Hoffnung, dass die Plattform den Organisationen und Einrichtungen dabei helfen wird, die Produktivität zu steigern, wichtiges Fachwissen zu erhalten und Probleme effektiver zu lösen. „Im weiteren Sinne hoffen wir, dass mit diesem Projekt demonstriert wird, wie europäische technologieintensive Innovationen kontrollierte, vertrauenswürdige und menschenzentrierte KI-Systeme hervorbringen können, die in realen Umgebungen messbaren Mehrwert schaffen“, erklärt Süß. Zu den nächsten Schritten gehören die Ausweitung der Einführung und die Erweiterung der Plattform auf weitere Industriezweige und operative Bereiche. „Aus kommerzieller Sicht besteht die Priorität darin, von erfolgreichen Implementierungen zu einer breiteren Marktakzeptanz überzugehen“, fügt Süß hinzu.

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