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Promoting ocean and water literacy in school communities

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Wissen über und Sensibilisierung für Meere in der EU fördern

Mit innovativen Bildungsressourcen wird darauf abgezielt, das Wissen über die Meere und das Wasser zu erweitern sowie zum Meeresschutz zu inspirieren.

Die Weltmeere sind mit zahlreichen zunehmenden Bedrohungen konfrontiert, vom Klimawandel bis hin zu Verschmutzung und Übernutzung. Weltweit nimmt die Schädigung der Meeresökosysteme zu, und es sind dringend Maßnahmen erforderlich, um diese lebenswichtigen Ressourcen zu schützen. Vor diesem Hintergrund zielte die Arbeit des EU-finanzierten Projekts ProBleu(öffnet in neuem Fenster) darauf ab, die Sensibilisierung in Bezug auf und das Wissen über die Meere von Grund auf zu stärken. Mithilfe innovativer neuer Unterrichtsmaterialien in den europäischen Schulen wird im Rahmen von ProBleu ein stärkeres Verantwortungsbewusstsein gegenüber Gewässern gefördert, zu Verhaltensänderungen angeregt sowie zu sinnvollem Handeln zum Schutz der Meere befähigt. „Unser Hauptziel war es, der gesamten Schulgemeinschaft zu vermitteln, wie Meeres- und Süßwassersysteme ihr Leben beeinflussen, wie eng sie mit ihnen verbunden sind und wie sie zum Schutz dieser Systeme beitragen können“, erklärt Jaume Piera Fernández(öffnet in neuem Fenster), Leiter der Gruppe für Umweltwissenschaften am Meeresforschungszentrum Institut de Ciències del Mar(öffnet in neuem Fenster) (ICM-CSIC) in Spanien und Projektkoordinator von ProBleu. Das Team von ProBleu arbeitete sowohl mit Grundschulen als auch mit weiterführenden Schulen, mit Kindern und Jugendlichen im Alter von etwa 6 bis 18 Jahren zusammen. Beteiligt waren eine Vielzahl unterschiedlicher Schulen, darunter auch Berufsschulen und Schulen mit sonderpädagogischer Förderung. „Der gemeinsame Nenner all dieser Arbeit war die EU-Mission: Wiederbelebung unserer Ozeane und Gewässer(öffnet in neuem Fenster), damit jüngere Generationen ihre Verbindung zum Ozean und zu den Gewässern verstehen und Schulgemeinschaften die Möglichkeit erhalten, sich an deren Schutz und Wiederherstellung zu beteiligen“, erläutert Meritxell Turó Silanes(öffnet in neuem Fenster), Biologin am ICM-CSIC und ProBleu-Forscherin.

Mehr Wissen über Meere in den Unterricht und die Gemeinschaften bringen

Im Rahmen von ProBleu propagierten die Forscherinnen und Forscher das Netzwerk Europäischer Blauer Schulen(öffnet in neuem Fenster), eine europäische Initiative, die Schulen dazu ermutigt, sich mit ihren lokalen Gewässersystemen zu beschäftigen und den relevanten Interessengruppen zu vernetzen. „Die Wirkung ging daher über die Schülerinnen und Schüler hinaus“, fügt Turó hinzu. „Wir befähigten Lehrkräfte dazu, diese Aktivitäten anzuleiten, während viele Projekte auch Familien und lokale Gemeinschaften einbezogen, sei es auf Nachbarschafts-, Orts- oder Stadtebene.“ Das Projektteam unterstützte Lehrkräfte zudem mit Anleitungen und Fortbildungen für Projekte über MINKA(öffnet in neuem Fenster) (Website auf Spanisch) und in Form von Wissenschaftsgeschichten(öffnet in neuem Fenster), die an den Unterricht anpassbar sind. Wichtig ist, dass das Team die pädagogischen Auswirkungen seiner Arbeit messen konnte und zu diesem Zweck über 5 300 Antworten aus Befragungen Lernender sammelte. Innerhalb von vier offenen Ausschreibungen wurden mit ProBleu 111 Schulprojekte(öffnet in neuem Fenster) finanziert und 44 Länder erreicht, während Hunderte weiterer Schulen(öffnet in neuem Fenster) bei der Entwicklung und Gestaltung ihrer eigenen Blaue-Schule-Projekte unterstützt wurden. Dazu zählten Themen von lokaler Bedeutung wie Meeresmüll, biologische Vielfalt, Klimawandel oder Wasserqualität. „Wir sind sehr stolz auf diese Leistung, denn es war eine enorme Herausforderung“, berichtet Piera.

Entwicklung der Meerespolitik in der EU unterstützen

Eine der wichtigsten Projekterkenntnisse besagte, wie wichtig es ist, vor Ort und über kleinere Netzwerke zu arbeiten, die Schulen mit Interessengruppen vernetzen, die für ihren jeweiligen Kontext relevant sind. „Dadurch gewinnen die Projekte für die beteiligten Gemeinschaften an Bedeutung und es entstehen Beziehungen, die über das Projekt an sich hinaus Bestand haben“, merkt Turó an. Die politische Arbeit wird über die Schwesterprojekte SHORE und BlueLightS mit einer Reihe von Kurzdossiers fortgesetzt. Gleichzeitig bietet der Lehrmittelkatalog(öffnet in neuem Fenster) eine umfangreiche Auswahl an Unterrichtsmaterialien, Präsentationsfolien, Arbeitsblättern, Aktivitäten und interaktiven Ökosystemmodellen zur Unterstützung der Gemeinschaft der Lehrkräfte. „Eine der wichtigen Erkenntnisse aus der Arbeit von ProBleu ist, dass ein Bottom-up-Ansatz zur Vermittlung von Wissen über Ozeane und Wasser erfolgreich ist, jedoch Zeit, Koordination und Ressourcen erfordert“, betont Piera. „Wenn das Wissen über die Meere als eine dringende europäische Priorität angesehen wird, und wir sind davon überzeugt, dass dies der Fall sein sollte, müssen diese Strukturen weiterhin unterstützt werden.“