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First-of-its-kind, large-scale, lowest-cost, zero-waste biorefinery for the production of proteins for food and feed application from low cost sustainable feedstocks.

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Die Produktion von nachhaltigen Proteinen vereinfachen

Ein neues Produktionsverfahren zeigt, dass eine nachhaltige Herstellung von biobasierten Alternativen zu tierischem Eiweiß in großem Maßstab möglich ist.

Die Vieh- und Futtermittelproduktion, die fast 80 % der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche ausmacht, ist eine der Hauptursachen für Treibhausgasemissionen, Entwaldung und den Verlust der biologischen Vielfalt. In Anbetracht des Wachstums der Weltbevölkerung wird auch die Nachfrage nach tierischem Eiweiß steigen. „Das ist ein Problem, wenn man bedenkt, dass das derzeitige Produktions- und Konsumniveau nicht ohne ernste Folgen für den Planeten aufrechterhalten werden kann“, erklärt Craig Johnston, Mitbegründer von ENOUGH. Eine Antwort auf diese Herausforderung sind neuartige Proteine wie ABUNDA(öffnet in neuem Fenster), ein nachhaltiges, nährstoffreiches Protein auf der pilzlicher Basis, das von ENOUGH entwickelt wird. Bevor solche alternativen Proteine jedoch auf dem Küchentisch landen können, ist ihre Produktion im großen Maßstab erforderlich – und das erfordert den Aufbau einer völlig neuen biobasierten Wertschöpfungskette. Hierzu wurde Projekt PLENITUDE(öffnet in neuem Fenster) im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft Gemeinsames Unternehmen für ein kreislauforientiertes biobasiertes Europa(öffnet in neuem Fenster) mit Finanzmitteln ausgestattet.

Neue Anlage zur Verbesserung der Verfügbarkeit von nachhaltigem Nahrungseiweiß

Das EU-finanzierte Projekt brachte Partner aus der gesamten Lieferkette zusammen, die von KMU bis hin zu großen Industrieunternehmen reichten, und baute die erste Anlage ihrer Art für die nachhaltige Produktion des ABUNDA-Proteins im großen Maßstab auf. Die Anlage im Süden der Niederlande ist am gleichen Standort wie Projektpartner Cargill angesiedelt. Die innovative Anlage integriert eine Mykoprotein-Fermentationsanlage mit einer konventionellen Bioraffinerie der ersten Generation und nutzt ein kreislauforientiertes, abfallarmes Produktionsverfahren. „Die Entwicklung von Ideen im Labor ist eine Sache, die Maßstabsvergrößerung in einem realen industriellen Umfeld ist eine ganz andere“, sagt Johnston, der das Projekt koordinierte. „Der Schritt vom Konzept zur betrieblichen großmaßstäblichen Realität stellt einen immensen Entwicklungssprung für den Sektor dar.“ Mit einer potenziellen Produktionskapazität von 10 000 Tonnen pro Jahr wird diese Leuchtturm-Anlage die Verfügbarkeit von nachhaltigem, hochwertigem Nahrungsprotein erhöhen. Die Technologie kann überall dort eingesetzt werden, wo eine Nachfrage nach nachhaltigeren Proteinen und biobasierten Erzeugnissen herrscht.

Eine durchführbare, biobasierte Alternative zu tierischem Eiweiß

Angesichts der großen Herausforderungen, vor denen die Welt in Bezug auf die Ernährungssicherheit, den Klimawandel und die Ressourcenverfügbarkeit steht, kommen Projekte wie PLENITUDE gerade zur rechten Zeit. „Wir haben nicht nur gezeigt, dass es praktikable biobasierte Alternativen zu tierischem Eiweiß gibt, sondern auch, dass diese Alternativen nachhaltig, in großem Maßstab und mit bestehenden industriellen Systemen produziert werden können“, lautet das Fazit von Johnston. Das Projektteam arbeitet nun daran, die Anlage weiter zu optimieren, und die Finanzierung zu sichern, die für einen breiteren kommerziellen Einsatz erforderlich ist.

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